Geschichte der Eisenbahn
Der Begriff „Eisenbahn“ war bereits im deutschen Wortschatz zu finden, bevor überhaupt an die Eisenbahn im herkömmlichen Sinne gedacht wurde. Es handelte sich um ein Wort aus dem Bergbau, der für Förderbahn oder Holzbahn stand. Erst am Anfang des 19. Jahrhunderts trat die wirkliche Eisenbahn mit Einführung der Dampflokomotive ihren unaufhaltsamen Siegeszug an, der mit dem luxuriösem Orient Express bis zum 2. Weltkrieg noch lange nicht den Höhepunkt erreichte.
„Hier war ein Landtransportmittel entstanden, das bei geringer Antriebsleistung eine hohe Transportkapazität bot.”
Als Erfinder der Eisenbahn gilt der Engländer George Stephenson, der allerdings bereits auf Vorarbeiten stieß. Seit dem Jahr 1797 war Richard Trevithide nämlich bereits mit Modellversuchen beschäftigt und die Eisenbahngeschichte bedeutend prägte. 1804 baute er seine erste Lokomotive, die sich auf Trambahnschienen bewegen sollte. Leider hielten diese dem Gewicht nicht stand und so zerbrach das Gleis. Die Mission galt zunächst als gescheitert.
Internationaler Siegeszug der Namensschilder
Es waren noch viele weitere Stationen notwendig bis am 27. September 1825 Stephenson die erste Eisenbahnstrecke für den öffentlichen Personen- und Frachtverkehr eröffnen konnte, die heute übrigens unter Denkmalschutz befindet. Diese befand sich zwischen Darlington und Stockton. Vor allem in den USA erkannte man frühzeitig die Bedeutung, welche die heute denkmalgeschützte Eisenbahn in der Zukunft haben würde. Bereits 1860 hatten die amerikanischen Eisenbahnen eine Gleislänge von etwa fünfzigtausend Kilometern. Eine beachtliche Leistung in der Kürze der Zeit, wenn man bedenkt, dass auch schon ein Umzug aus Berlin mehrere Tage in Anspruch nehmen kann und weit weniger logistischer Aufwand betrieben werden muss, um Umzugskartons etc. für einem Umzug in Berlin zu organisieren. Weiteres zum Golfsport finden Sie hier bei auer-power.com.
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Die erste deutsche Eisenbahn, Ludwigsbahn genannt, verkehrte ab dem 7. Dezember 1835 zwischen
Nürnberg und Fürth. Sie kam auf eine Geschwindigkeit von stattlichen 24 Stundenkilometer,
was zum damaligen Zeitpunkt einer Revolution gleich kam. In deutschen Eisenbahnwagen
gab es zu Beginn vier Klassen. Lediglich die beiden ersten davon waren bereits mit Polstersitzen versehen.
Erst Mitte der 1950er Jahre wurde das Zweiklassensystem der Marke DB eingeführt, das sich bis heute gehalten hat.